Nationales Referenzzentrum

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Nationales Referenzzentrum für Papillom- und Polyomaviren
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Nationales Referenzzentrum für Papillom- und Polyomaviren


Leitung
Prof. Dr. med. Ulrike Wieland  Tel. 0221 478 85810

Labor & Koordination
Dr. rer. nat. Steffi Silling  Tel. 0221 478 85811

Ansprechpartner für HPV-Zellkulturmodelle
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Baki Akgül  Tel. 0221 478 85820

Kontakt:
NRZ für Papillom- und Polyomaviren 
am Institut für Virologie
Uniklinik Köln
Fürst-Pückler-Str. 56
50935 Köln 
E-Mail


Leistungsangebot

  • Beratung von Fachpersonal zu Fragen der Diagnostik, der Prophylaxe und der Therapie von Humanen Papillomvirus (HPV)- und Polyomavirus (HPyV)-assoziierten Erkrankungen
  • Beratung von Laboratorien bei der Diagnostik von Papillom- und Polyomavirus-Infektionen
  • Typisierungen von HPV in diagnostischen Sonderfällen nach vorheriger Absprache
  • Isolierung und Sequenzierung neuer HPV-Typen sowie Abgabe der Plasmide auf Anfrage
  • Nachweis von BKPyV, JCPyV, MCPyV und weiterer Humaner Polyomaviren in diagnostischen Sonderfällen nach vorheriger Absprache
  • Führen einer Sammlung diagnostischer Referenzmaterialien für HPV und humane Polyomaviren sowie Abgabe auf Anfrage
  • Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter/innen des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • Evaluation von kommerziellen, diagnostischen Testsystemen für HPV und HPyV
  • Unterstützung von nationalen und internationalen Ringversuchen zu HPV und HPyV
  • Durchführung von epidemiologischen Studien, z.B. zur Aufklärung des Zusammenhangs von Erregernachweis und Erkrankung oder im Rahmen von Vakzinierungsstrategien

 

Hinweise zum Materialversand

Geeignete Materialien für die HPV- und HPyV-DNA-Diagnostik sind Abstriche und Biopsien, für BKPyV Urin- und EDTA-Blut, und für JCPyV Liquor und EDTA-Blut. Auch aus Paraffin-eingebettetem Gewebe kann virale DNA extrahiert werden. Abstriche für den DNA-Nachweis werden idealerweise in Transportmedium für die Zytologie (z.B. PreservCyt) versandt. Der Transport von Abstrichen und nativen Biopsien kann – sofern nur DNA nachgewiesen werden soll - bei Raumtemperatur erfolgen. Biopsien können auch gekühlt (+4°C) oder auf Eis versendet werden. 

Information zu HPV finden Sie hier (RKI-Ratgeber Humane Papillomviren):
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HPV.html

Informationen zur HPV-Impfung finden Sie hier:
http://g-f-v.org/sites/default/files/GfV_Wieland_1216.pdf(Übersichtsartikel)
www.hpv-impfleitlinie.de(S3-Leitlinie zur Impfprävention HPV-assoziierter Neoplasienherausgegeben vom HPV Management Forum der Paul-Ehrlich-Gesellschaft)
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2018/Ausgaben/26_18.pdf(HPV-Impfung von Jungen)

Informationen zu Analen Dysplasien und Analkarzinom bei HIV-Infizierten finden Sie hier:
www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/055-007l_S1k_Anale_Dysplasien_Analkarzinom_HIV_infizierten_09-2013__01.pdf

Informationen zu HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitalregion und des Anus finden Sie hier (S2k-Leitlinie): https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/082-008.html

Informationen zur Prävention des Zervixkarzinoms finden Sie hier (S3-Leitlinie):
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-027OL.html