Nationales Referenzzentrum für Papillom- und Polyomaviren
Leitung: Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Pfister
Laborleitung: Prof. Dr. Ulrike Wieland (Telefon +49 221 478-3910)
Koordination: Dr. Steffi Silling (Telefon +49 221 478-3928)
virologie-papillomapolyoma@uk-koeln.de
Leistungsangebot:
- Beratung zu Fragen der Diagnostik, der Prophylaxe und der Therapie von Humanen Papillomvirus (HPV)- und Polyomavirus (PyV)-assoziierten Erkrankungen;
- Beratung virologischer Laboratorien bei der Diagnostik von Papillom- und Polyomavirus-Infektionen;
- Typisierungen von HPV in diagnostischen Sonderfällen nach vorheriger Absprache;
- Isolierung und Sequenzierung neuer HPV-Typen sowie Abgabe der Plasmide auf Anfrage;
- Nachweis von BKPyV, JCPyV und MCPyV in diagnostischen Sonderfällen nach vorheriger Absprache;
- Führen einer Sammlung diagnostischer Referenzmaterialien für BKPyV, JCPyV und MCPyV und Abgabe auf Anfrage;
- Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes;
- Evaluation von kommerziellen, diagnostischen Testsystemen für HPV und Polyomaviren;
- Unterstützung von nationalen und internationalen Ringversuchen.
Hinweise zum Materialversand:
Geeignete Materialien für die HPV- und Polyoma-DNA-Diagnostik sind Abstriche und Biopsien. Auch aus Paraffin-eingebettetem Gewebe kann HPV-DNA extrahiert werden. Abstriche für den DNA-Nachweis können in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS) oder in Transportmedium für die Zytologie (zum Beispiel PreservCyt, SurePath) versendet werden. Der Transport von Abstrichen und nativen Biopsien kann – sofern nur DNA nachgewiesen werden soll - bei Raumtemperatur oder 4°C erfolgen. Biopsien können auch eingefroren (Trockeneis) versendet werden.
Linktipp:
Informationen zur HPV Impfung, herausgegeben von dem HPV Management Forum, finden Sie unter folgendem Link:

